
Kommunikationsinstrumente
Das Zusammenspiel ist wichtig!
Der Ausdruck "Instrumente" darf hier durchaus wörtlich genommen werden.
Denn genauso wie bei einem Orchester müssen hier alle richtig spielen.
Doch nicht allein das richtige Spielen ist gefragt, sondern auch der
richtige Einsatz zur richtigen Zeit. Was nützen mir all die tollen
Instrumente, wenn sie wirr durcheinander spielen? Was dabei herauskommt,
ist weder effektiv noch klingt es gut. Elementar wichtig ist der
intuitive Einsatz, der zur Verfügung stehenden Mittel. Erst die
harmonische Komposition gerät zum Erfolg. Nehmen wir als Beispiel, ein
Instrument heraus, die Gitarre. Sie verfügt über 6 Saiten und in der
Regel über 24 Bünde. Es gibt also pro Saite 24 verschiedene Töne, die
erzeugt werden können, also 144 einzelne Töne. Wenn man nun verschiedene
Saiten in verschiedenen Bünden gleichzeitig greift, ergeben sich
unzählige Möglichkeiten. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt um ein
Instrument von vielen im Orchester. Jemand, der nun gelernt hat, ein
Orchester zu leiten, der entlockt ihm wunderschöne Musikstücke, die er
von seinem Lehrer gelernt hat. Es gibt Hunderttausende Musiker auf der
Welt, die gelernt haben, ihr Instrument zu spielen. Es gibt aber nur
wenige, die auf ihrem Instrument neue Kompositionen erschaffen. Dies
setzt die Gabe voraus, aus Vorhandenem, Neues zu kreieren. Eine Melodie,
die vielen gefällt, ein Musikstück, das ins Ohr geht. Anhand dieses
Beispiels sehen wir, dass es nicht genügt, die Instrumente zu
beherrschen. Genauso wie ein Orchesterleiter seine Instrumente, anhand
der Partitur, die er geschrieben hat, einsetzt, so muss auch ein
Kreativer in der Werbung fähig sein zu spielen. Erst wenn alle
Instrumente an der richtigen Stelle wirken, alle Maßnahmen ineinander
greifen, ist die Kommunikation erfolgreich. Erst wenn man die Stärken
und Schwächen der einzelnen Instrumente kennt und berücksichtigt, kann
man sie auch richtig einsetzen.